Outrageous Predictions
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Jacob Falkencrone
Global Head of Investment Strategy
Saxo Group
Das Investieren ist eines der effektivsten Werkzeuge, um Vermögen aufzubauen und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Dennoch begehen viele Einsteiger vermeidbare Fehler, die sie zurückwerfen können. Ob es impulsive Entscheidungen sind, eine fehlende Diversifikation oder unzureichende Recherche – solche Patzer können den Fortschritt auf dem Weg zu finanziellen Zielen verlangsamen oder, schlimmer noch, zu unnötigen Verlusten führen.
Die gute Nachricht? Wenn Sie die häufigsten Anfängerfehler beim Investieren kennen und einen gut durchdachten, strategischen Ansatz wählen, können Sie kostspielige Fehler vermeiden und sich optimal auf langfristigen Erfolg vorbereiten.
Lassen Sie uns einige der grössten Anfängerfehler beim Investieren beleuchten – und darauf eingehen, wie Sie sie vermeiden können.
Zu den häufigsten Anfängerfehlern gehört es, das gesamte Kapital nur auf wenige Anlagen zu setzen. Viele Neulinge hören von einer „heisse Aktie“ aus dem Freundeskreis oder lesen über ein Unternehmen, das angeblich kurz vor dem grossen Durchbruch steht, und investieren dann ihr gesamtes Geld in diese eine Chance. So verlockend die Aussicht auf schnelle Gewinne auch sein mag, diese Strategie birgt ein enormes Risiko.
Die Diversifikation – also das Verteilen Ihrer Anlagen auf verschiedene Anlageklassen – ist ein zentrales Prinzip beim Investieren. Sie hilft, das Risiko zu reduzieren, weil nicht alle Anlageformen sich gleichzeitig in dieselbe Richtung entwickeln. Wenn eine Aktie oder ein Sektor schwächelt, können andere Teile Ihres Portfolios Verluste ausgleichen.
Durch Diversifikation verringern Sie das Risiko, dass eine einzelne Anlage Ihr gesamtes Portfolio auslöscht. Denken Sie daran: Setzen Sie nicht alle Eier in einen Korb.
Die Märkte steigen und fallen – das gehört einfach zum Investieren dazu. Einer der grössten Anfängerfehler beim Investieren ist der Panikverkauf: Viele bekommen Angst und verkaufen, sobald die Kurse fallen.
Ein häufiges Szenario: Sie investieren in eine Aktie oder einen Fonds, und innerhalb weniger Monate fällt der Kurs erheblich. Die Angst setzt ein, und Sie entscheiden sich, zu verkaufen, um „Ihre Verluste zu begrenzen“. Später erholt sich dieselbe Anlage und steigt sogar höher als zuvor – doch Sie bereuen Ihre Verkaufsentscheidung.
Ein Verkauf aus Panik führt oft dazu, dass Sie Verluste realisieren, die nur vorübergehend gewesen sein könnten. Es ist normal, sich bei Kursschwankungen unwohl zu fühlen. Dennoch sollten Sie daran denken, dass Investieren langfristig ausgelegt ist.
Wenn Sie Ihre Hausaufgaben gemacht und sinnvoll investiert haben, sollten Sie sich von kurzzeitigen Kursschwankungen nicht verunsichern lassen.
Jeder Anleger hat ein anderes Risikoverständnis, und dieses zu kennen, ist entscheidend für erfolgreiche Anlageentscheidungen.
Wer seine Risikotoleranz ignoriert, kann auf zwei Arten Fehler machen:
Wenn Sie Ihre persönliche Risikotoleranz kennen, können Sie mit mehr Zuversicht investieren und vermeiden unnötigen Stress.
Viele Menschen denken zwar ans Investieren, machen es aber nicht zur festen Gewohnheit. Sie investieren hier und da mal ein bisschen, räumen dem Investieren jedoch keinen regelmässigen Platz in ihren Finanzen ein.
Wenn Sie das Investieren zu einer festen Routine machen, kommen Sie Ihren finanziellen Zielen stetig näher.
Investieren bedeutet mehr, als nur wahllos Aktien auszuwählen und auf das Beste zu hoffen. Viele Anfänger begehen den Fehler, basierend auf Hype, Tipps aus dem Freundeskreis oder Trends in den Finanznachrichten zu investieren.
Gründliche Recherche bedeutet nicht, dass Sie Stunden mit der Analyse von Kursverläufen verbringen müssen. Doch selbst grundlegendes Wissen kann den Unterschied für langfristigen Erfolg ausmachen.
Viele Anfänger glauben, dass sie den Markt austricksen können, indem sie zum tiefsten Kurs kaufen und zum höchsten verkaufen. Auch wenn es verlockend ist, auf den „perfekten“ Zeitpunkt zu warten, zeigt die Realität, dass das Markt-Timing nahezu unmöglich ist – selbst für Experten.
Geduld und Disziplin sind oft erfolgreicher als kurzfristige Strategien, die auf Markt-Timing setzen.
Das Investieren ist eine der besten Möglichkeiten, Vermögen aufzubauen. Wenn Sie jedoch von Anfang an die richtigen Entscheidungen treffen, können Sie sich teure Fehler ersparen.
Indem Sie gängige Stolperfallen wie mangelnde Diversifikation, Panikverkäufe und das Vernachlässigen regelmässiger Investitionen vermeiden, legen Sie den Grundstein für langfristigen Erfolg.
Das Wichtigste? Fangen Sie jetzt an. Selbst wenn Sie klein beginnen, haben die Gewohnheiten, die Sie heute aufbauen, grossen Einfluss auf Ihre finanzielle Zukunft. Bleiben Sie konsequent, recherchieren Sie gründlich und denken Sie daran: Investieren ist ein Marathon, kein Sprint.