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Die Grüne Revolution der Schweiz: 30 Milliarden Franken-Initiative bis 2050
Katrin Wagner
Head of Investment Content Switzerland
Trading muss keine Einbahnstrasse sein. Konkret bedeutet das: Sie müssen nicht immer nur einen Vermögenswert kaufen und darauf hoffen, dass sein Wert steigt, um einen Gewinn zu erzielen.
Dank Short-Trading können Sie möglicherweise profitieren, wenn der Wert eines Vermögenswerts fällt – Verluste sind jedoch ebenfalls möglich. Dieser Leitfaden zu Long- und Short-Trades erklärt, wie dieser Prozess funktioniert.
Wenn Sie also erfahren möchten, wie Sie Long- und Short-Positionen eröffnen und welche Überlegungen Sie vor einem Trade anstellen sollten, lesen Sie weiter. Wichtig ist jedoch: Trading, einschliesslich CFDs, ist mit erheblichen Risiken verbunden. CFDs sind komplexe, gehebelte Produkte, und Sie können mehr als Ihre ursprüngliche Einzahlung verlieren. Sie sind nicht für alle Anleger geeignet.
Menschen nehmen aus verschiedenen Gründen an Finanzmärkten teil, etwa zum Investieren, Absichern oder Spekulieren, was auch die Suche nach Gewinnchancen umfassen kann. Dazu beurteilt ein Trader einen Vermögenswert und bildet sich eine Einschätzung darüber, in welche Richtung sich dessen Kurs bewegen könnte.
Das ist intuitiv, wenn es um den Kauf eines Vermögenswerts ausserhalb der Finanzmärkte geht. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie haben eine Immobilie gekauft. Auch wenn dies nicht immer gilt, sind Immobilienpreise in einigen Ländern über längere Zeiträume häufig gestiegen – garantiert ist das jedoch nicht.
Wenn Sie die Immobilie gekauft haben, taten Sie dies also zumindest teilweise in der Erwartung, dass ihr Wert steigt. Dadurch könnten Sie eine positive Rendite auf Ihre Investition erzielen, also einen Gewinn, weil Sie später zu einem höheren Preis verkaufen können, als Sie bezahlt haben.
Diese Art der Wertbeurteilung nehmen wir jedes Mal vor, wenn wir bestimmte Käufe tätigen. Ein Gegenbeispiel zur Immobilie ist ein Auto. Einige Oldtimer können zwar im Wert steigen, doch grundsätzlich verliert ein neues Auto meist an Wert.
Das berücksichtigen wir, wenn wir beurteilen, ob sich ein Kauf lohnt – basierend darauf, welchen Wertverlust wir erwarten und welchen Nutzen das Produkt bietet.
Was hat das mit Trading zu tun? Wenn Sie am Aktienmarkt aktiv werden, mit Forex-Trading beginnen oder Rohstoffe handeln, treffen Sie ähnliche Wertbeurteilungen. Ihre Aufgabe ist es einzuschätzen, ob der Wert eines Vermögenswerts steigen oder fallen wird. Sobald Sie diese Einschätzung getroffen haben, handeln Sie entsprechend. Diese konkreten Handelsrichtungen nennt man Long- oder Short-Positionen.
Das ist der grundlegende Überblick über Long- und Short-Trading. Entscheidend ist: Beim Trading geht es darum, das Potenzial eines Vermögenswerts einzuschätzen und daraus abzuleiten, in welche Richtung sich sein Kurs bewegen könnte. Auf dieser Basis können Sie einen Trade eröffnen – in der Hoffnung, einen Gewinn zu erzielen.
Bevor wir auf Long- und Short-Trades eingehen, sollten wir kurz über den Unterschied zwischen Trading und Investieren sprechen. Bei Saxo Bank bieten wir Trading- und Anlagemöglichkeiten für verschiedene Finanzinstrumente an. Trading ist eine Möglichkeit, Finanzinstrumente zu kaufen und zu verkaufen – aber nicht die einzige. Investieren ist die andere Seite der Medaille. Es ähnelt dem Trading, ist aber nicht dasselbe. Der Unterschied zwischen Trading und Investieren ist wichtig, wenn es darum geht, long oder short zu gehen.
Trading = Der Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten über kürzere Zeithorizonte. Einige Formen des Tradings umfassen Derivate, bei denen Sie den zugrunde liegenden Vermögenswert nicht besitzen.
Investieren = Der Kauf und das Halten von Vermögenswerten, häufig über längere Zeithorizonte, wobei Erträge aus Kursveränderungen und/oder laufenden Einnahmen entstehen können, zum Beispiel Dividenden oder Zinsen.
Sie können in einem Vermögenswert „long“ sein, indem Sie ihn besitzen. Eine Short-Position erfordert in der Regel ein Produkt oder einen Mechanismus, der Short Selling ermöglicht, zum Beispiel Wertpapierleihe, Derivate oder bestimmte Fonds. Diese Möglichkeit ist nicht in allen Konten oder Rechtsordnungen verfügbar. Wenn Sie den zugrunde liegenden Vermögenswert kaufen, besitzen Sie ihn. Ähnlich wie bei einer Immobilie ist Ihr Ergebnis dann direkt mit dessen Wert verbunden. Steigt der Wert des Vermögenswerts nach Ihrer Investition, erzielen Sie einen Gewinn. Fällt er, verlieren Sie Geld.
Bei einigen Formen des Tradings müssen Sie den zugrunde liegenden Vermögenswert nicht kaufen. Das bedeutet, dass Sie auf dessen Kursbewegungen spekulieren können. Diese Möglichkeit, auf Kursbewegungen zu handeln, ohne den Vermögenswert selbst zu besitzen, erlaubt es Ihnen, long oder short zu gehen.
Long-Trades können Sie eingehen, wenn Sie erwarten, dass der Kurs steigt. Short-Trades können Sie eingehen, wenn Sie erwarten, dass der Kurs fällt. Das ist normalerweise nicht möglich, wenn Sie den zugrunde liegenden Vermögenswert einfach kaufen und halten.
Wir haben Ihnen bereits einen allgemeinen Überblick darüber gegeben, was Trading bedeutet und wie Sie long oder short gehen können. Kurz zusammengefasst: Long gehen bedeutet, dass Sie erwarten, dass der Wert eines Vermögenswerts steigt. Short gehen bedeutet, dass Sie erwarten, dass der Wert fällt.
Diese Konzepte sind einfach zu verstehen. Die entscheidende Frage ist jedoch: Wie eröffnet man Long- und Short-Trades?
Über eine Handelsplattform können Sie mit verschiedenen Instrumenten Long- oder Short-Positionen eröffnen, darunter – sofern verfügbar – CFDs, und zwar auf Märkten wie Aktien, Indizes, Forex und Rohstoffen.
In diesem Kontext eröffnen Sie eine Position, die profitieren kann, wenn der Kurs steigt. Ihr Ziel ist es, die Kaufposition zu halten, bis der Wert des Vermögenswerts steigt. Wenn der Kurs steigt und Sie die Position über Ihrem Einstiegskurs schliessen, können Sie nach Kosten einen Gewinn erzielen.
Der Wert des Vermögenswerts wird jedoch nicht immer steigen, weshalb Sie mit Long-Trades nicht immer einen Gewinn erzielen. Dasselbe gilt für Short-Trades. Im Trading ist nichts garantiert. Wenn Sie eine Kaufposition eröffnen, tun Sie dies jedoch mit der Absicht, später zu verkaufen, sobald der Wert des Vermögenswerts gestiegen ist.
Eine Long-Position einzugehen bedeutet, den Vermögenswert zu kaufen. Wie eine Long-Position in Ihrem Konto dargestellt wird, hängt vom jeweiligen Produkt ab. Wenn Sie den zugrunde liegenden Vermögenswert kaufen, erscheint er in der Regel als Position in Ihrem Konto. Bei Derivaten wie CFDs zeigt Ihr Konto typischerweise eine Position im jeweiligen Instrument an – nicht das Eigentum an physischen Vermögenswerten.
Wenn Sie den zugrunde liegenden Vermögenswert kaufen, erscheint die Position in der Regel in Ihrem Konto, und der Kaufwert wird in Ihrem Cash-Saldo berücksichtigt. Margin- und Derivatepositionen können anders dargestellt werden. Das unterscheidet sich davon, wie Short-Trades in Ihrem Konto angezeigt werden, wie wir im nächsten Abschnitt erklären.
Short-Positionen können es Ihnen ermöglichen, zu profitieren, wenn der Wert eines Vermögenswerts fällt. Steigt der Kurs jedoch, sind Verluste möglich. Wie eine Short-Position funktioniert, hängt vom jeweiligen Produkt ab. Beim physischen Leerverkauf von Aktien werden in der Regel Aktien von einem Broker geliehen und zum aktuellen Marktpreis verkauft. Fällt der Kurs, können Sie die Aktien möglicherweise zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen, an den Verleiher zurückgeben und die Differenz vor Kosten und Gebühren als Gewinn behalten. Bei Derivaten wie CFDs funktioniert der Mechanismus anders: Sie gehen typischerweise eine Short-Position ein, ohne den zugrunde liegenden Vermögenswert zu besitzen oder zu leihen.
Nehmen wir zum Beispiel an, Sie eröffnen eine physische Short-Position auf Tesla-Aktien, wenn der Kurs bei USD 100 liegt. Fällt der Kurs auf USD 90 und Sie schliessen Ihre Position, kaufen Sie die Aktien zu einem niedrigeren Preis zurück und geben sie an den Verleiher zurück. In diesem Beispiel beträgt die Differenz USD 10 pro Aktie – Ihr Gewinn vor Kosten und Gebühren.
Steigen Tesla-Aktien stattdessen im Wert und Sie halten eine Short-Position, entsteht ein Verlust. Wenn Sie den Short-Trade beispielsweise bei USD 100 eröffnen und die Position bei USD 110 schliessen, verlieren Sie USD 10 pro Aktie, zuzüglich möglicher weiterer Kosten und Gebühren.
Bleiben wir beim Beispiel des physischen Leerverkaufs von Aktien: Sie haben die Aktie geliehen und verkauft. Wie eine Short-Position in Ihrem Konto dargestellt wird, hängt vom Produkt, Kontotyp und Markt ab. Beim physischen Leerverkauf werden Verkaufserlöse und die geliehene Position typischerweise im Konto abgebildet, können jedoch Einschränkungen und Margin-Anforderungen unterliegen.
Wenn Sie diese physische Short-Position schliessen, werden die geliehenen Aktien zurückgegeben und Ihr Konto entsprechend angepasst. Gewinn oder Verlust hängen von der Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs ab – nach Kosten, Gebühren sowie möglichen Finanzierungs- oder Leihgebühren.
Short zu gehen kann sinnvoll sein, wenn die Marktbedingungen stimmen. Wenn Sie Short-Trades eingehen, sollten Sie jedoch wissen, dass Ihr potenzieller Gewinn begrenzt ist, da der Preis eines Vermögenswerts nicht unter null fallen kann.
Die Regeln für Leerverkäufe können je nach Markt unterschiedlich sein und Short Selling unter bestimmten Bedingungen einschränken, etwa nach starken Kursrückgängen.
Nicht begrenzt ist hingegen das potenzielle Verlustrisiko. Der Preis eines Vermögenswerts unterliegt nach oben grundsätzlich keiner festen Grenze. Das bedeutet: Sie könnten eine Short-Position eröffnen, und der Wert des Vermögenswerts könnte anschliessend stark steigen. Wenn der Kurs zu stark steigt, können Sie gezwungen sein, die Position mit einem hohen Verlust zu schliessen. Je nach Produkt und eingesetztem Hebel können Verluste Ihre ursprüngliche Einzahlung übersteigen.
Eine Möglichkeit, dieses Risiko zu steuern, ist der Einsatz einer Stop-Loss-Order. Mit einer Stop-Loss-Order legen Sie ein Kursniveau fest, bei dem ein Auftrag zur Schliessung Ihrer Position ausgelöst wird. Dieses Niveau bestimmen Sie, bevor Sie den Trade eröffnen. Eine Stop-Loss-Order kann helfen, Verluste zu begrenzen. In schnell bewegten Märkten kann sie jedoch aufgrund von Kurslücken oder Slippage zu einem schlechteren Preis ausgeführt werden als erwartet. Wenn Sie einen Stop-Loss auf einem Niveau setzen, das einem Verlust von 10% entspricht, wird in der Regel ein Auftrag zur Schliessung des Trades ausgelöst, sobald dieses Niveau erreicht wird – der tatsächliche Ausführungspreis kann jedoch schlechter ausfallen.
Ob Sie long oder short gehen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Ihre persönlichen Trading-Präferenzen und die Marktbedingungen. Nur Sie wissen, ob Sie Long- oder Short-Trades bevorzugen. Um Marktbedingungen einzuschätzen, sollten Sie aktuelle Finanznachrichten verfolgen, Einschätzungen von Experten prüfen und verschiedene Analyseformen durchführen, darunter technische Analyse und fundamentale Analyse.
Manchmal deuten die Indikatoren darauf hin, dass eine Long-Position sinnvoller ist. In anderen Fällen kann eine Short-Position passender sein. Es kann sogar Situationen geben, in denen beide Positionen gleichzeitig sinnvoll sind. Das Halten von Long- und Short-Positionen zur gleichen Zeit wird als Hedging bezeichnet.
Dabei nutzen Sie eine Position, um die andere in Phasen hoher Volatilität teilweise auszugleichen. Hedging kann kurzfristig oder längerfristig eingesetzt werden, je nach Zielsetzung.
Der zentrale Punkt ist: Trading gibt Ihnen die Möglichkeit, bei Finanzinstrumenten long oder short zu gehen. Welche Position Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt eingehen, entscheiden Sie selbst. Wichtig ist, dass Sie verstehen, dass Gewinne nicht garantiert sind.
Trading ist mit Risiken verbunden, und der Wert eines Vermögenswerts kann steigen oder fallen. Grundsätzlich ist es wichtig, die Risiken zu verstehen und nur mit Geld zu handeln, dessen Verlust Sie verkraften können.
Diesen Risiken stehen mögliche Chancen gegenüber. Eine Long-Position kann profitieren, wenn der Kurs steigt, und eine Short-Position kann profitieren, wenn der Kurs fällt. Handelskosten, Ausführung und Marktbewegungen bedeuten jedoch, dass Gewinne nicht garantiert sind. Entscheidend ist, welche Position angesichts der aktuellen Marktdynamik sinnvoll erscheint.
Genau hier kommen Kunst und Wissenschaft des Tradings zusammen. Bei Saxo Bank stehen Ihnen verschiedene Ressourcen zur Verfügung, die Ihnen helfen können, Märkte einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen. Letztlich hängen Entscheidungen von Ihrem eigenen Ansatz ab, und viele Trader nutzen eine Kombination aus Analysetools und Marktinformationen.