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Margin-Richtlinien für Devisenoptionen

Margin-Richtlinien für Vanilla-Optionen

Die Marginanforderung bei Devisenoptionen wird pro Währungspaar und Fälligkeitsdatum berechnet, angepasst an das System vom Devisen-Kassa-Handel. Für jedes Währungspaar gibt es eine Obergrenze der Marginanforderung, die der höchst möglichen Positionsgrösse übergreifend über Devisenoptionen sowie Devisen-Spot- und -Terminpositionen entspricht, multipliziert mit der aktuellen Spot-Marginanforderung. Bei dieser Berechnung wird ausserdem das potenzielle Verrechnen zwischen Devisenoptionen und Devisen-Spot- und -Terminpositionen berücksichtigt.

Bei Strategien mit begrenztem Risiko , z. B. einem Short-Call-Spread, wird die Marginanforderung auf ein Portfolio mit Devisenoptionen als maximaler künftiger Verlust berechnet.

Bei Strategien mit unbegrenzten Risiken, z. B. Naked-Short-Optionen, wird die Marginanforderung als nomineller Betrag multipliziert mit der geltenden Spot-Marginanforderung berechnet.

Gestaffelte Marginsätze kommen dann bei der Berechnung von Devisenoptionsmargin zur Anwendung, wenn sich die Marginanforderung eines Kunden an der aktuellen Devisen-Spot-Marginanforderung orientiert, und nicht am maximalen künftigen Verlust. Die aktuellen Devisen-Spot-Marginabstufungen beruhen auf Nennbeträgen in USD. Je höher der Nennbetrag, desto höher ist potenziell die Marginanforderung. Die gestaffelte Marginanforderung wird pro Währungspaar berechnet. Bei der Berechnung der Devisenoptionsmargin entspricht die geltende Spot-Marginanforderung für jedes Währungspaar dem gestaffelten oder gemischten Marginsatz, der anhand des höchsten potenziellen Nominalrisikos für die Devisenoptionen sowie Devisen-Spot- und -Terminpositionen bestimmt wird.

Beispiel 1: Short-Call-Spread oder begrenzte Risikostrategie

Sie verkaufen einen Call-Spread auf 10 Mio. USDCAD zu Ausübungspreisen von 1.41 und 1.42. 
Der aktuelle Spot-Kurs liegt bei 1.40. 
Die Marginanforderung entspricht dem maximalen künftigen Verlust von 71‘429 USD (10 Mio. x (1.42 – 1.41) = 100‘000 CAD/USD @ 1.40).

Beispiel 2: Unbegrenztes Risiko auf der Unterseite

Sie verkaufen eine Put-Option über 10 Mio. USDCAD. Sie verfügen über ein unbegrenztes Risiko bei fallendem Kurs. Die Marginanforderung wird daher als nomineller Betrag multipliziert mit der geltenden Spot-Marginanforderung berechnet.

Die geltende Spot-Margin wird anhand des höchsten potenziellen Nominalrisikos berechnet, also 10 Mio. USD. 
Somit entspricht der aktuelle Spot-Kurs dem gemischten Marginsatz von 2.2% ((1% x 3 Mio. USD + 2% x 2 Mio. USD + 3% x 5 Mio. USD)/10 Mio). 
Die Marginanforderung beträgt somit 220‘000 USD (2.2% x 10 Mio. USD).

Weitere Beispiele finden Sie hier.

Devisenmargin-Richtlinie anzeigen.


Die Berechnung der Margin für Devisenoptionen gilt nicht für Touch Options. Offene Positionen beeinflussen jedoch die Summe, die Ihnen für Marginhandel zur Verfügung steht, so wie in der Kontoübersicht angezeigt.

Somit erhöht sich die „Marginauslastung“, wenn das Konto Marginpositionen enthält und Touch-Option-Positionen hinzugefügt werden.

Hinweis. Vor Eröffnung einer Position wird eine Vorprüfung durchgeführt, um sicherzustellen, dass Sie nicht versehentlich eine Touch-Option-Position eröffnen, die die Marginauslastung über 100 % bringt.

Risikohinweis für Devisenoptionen

Sie sollten sich bewusst sein, dass Ihr potenzieller Verlust beim Kauf von Devisenoptionen der für die Prämie der Option gezahlte Betrag ist, plus alle Gebühren oder Transaktionskosten, die zutreffen, wenn die Option den Ausübungspreis am Verfallsdatum nicht erreicht.

Bestimmte Optionsmärkte arbeiten auf einer Margin-Basis, bei der die Käufer zum Zeitpunkt des Kaufs nicht die volle Prämie für Ihre Option zahlen. In dieser Situation können Sie später aufgefordert werden, die Margin auf die Option bis zur Höhe Ihrer Prämie zu zahlen.

Wenn Sie dies nicht wie erforderlich tun, kann Ihre Position geschlossen oder liquidiert werden. Wenn Sie eine Option verkaufen, ist das verbundene Risiko deutlich höher als beim Kauf einer Option.

Möglicherweise haften Sie für die Margin, um Ihre Position zu halten, und der Verlust kann weit über die erhaltene Prämie hinausgehen.

Wenn Sie eine Option leer verkaufen, nehmen Sie die rechtliche Verpflichtung an, den zugrunde liegenden Vermögenswert zu kaufen, wenn die Option gegen Sie ausgeübt wird, ungeachtet der Abweichung des Marktpreises vom Ausübungspreis.

Wenn Sie den zugrunde liegenden Vermögenswert bereits besitzen, dessen Verkauf Sie vertraglich zugestimmt haben, ist Ihr Risiko begrenzt.

Wenn Sie den zugrunde liegenden Vermögenswert nicht besitzen, kann das Risiko unbegrenzt sein.

Nur erfahrene Personen sollten den Verkauf ungedeckter Optionen erwägen, und auch dann nur nach Einholung aller Einzelheiten der jeweiligen Bedingungen und potenzieller Risiken.

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