Listed options trading conditions

Saxo Bank Schweiz verwendet zwei Kundenmargenprofile im Zusammenhang mit dem Handel notierter Optionen1:

  • Basisprofil: Der Kunde kann notierte Optionen kaufen (halten).
  • Erweitertes Profil: Der Kunde kann notierte Optionen kaufen (halten) und verkaufen (schreiben). Der Kunde erhält Marginvorteile beim Handel mit einer Optionsstrategie und/oder einem Portfolio notierter Produkte, also einer Kombination aus notierten Optionen und/oder zugrunde liegenden Instrumenten.

Standardmässig wird für den Kunden das Basisprofil eingerichtet, sodass das Verkaufen (Schreiben) notierter Optionen nicht möglich ist. Damit der Kunde notierte Optionen verkaufen kann, muss er folgende Voraussetzungen zur Aktivierung des erweiterten Profils erfüllen.

  • Der Kontowert des Kunden muss mindestens 5‘000 USD oder den entsprechenden Wert in einer anderen Währung betragen.
  • Der Kunde muss die mit dem Leerverkauf von Optionen (Schreiben) verbundenen Risiken schriftlich bestätigen.

1 Notierte Optionen sind Aktienoptionen und Vertragsoptionen für Futures und Indizes.

Short-Optionspositionen bei Optionen im amerikanischen Stil können mit Long-Optionspositionen oder Deckungspositionen in dem lieferbaren Basiswert kombiniert werden, um die hohe Risikoexposition auszugleichen. Als solche können Sicherheitsleistungen reduziert oder sogar aufgehoben werden. Wir werden Marginreduktionen für die folgenden Positionskombinationen bereitstellen:

  • Covered Call
  • Call/Put Spread
  • Short Straddle

Covered Call

Eine Short-Call-Position kann mit einer Long-Position in der zugrunde liegenden Aktie ausgeglichen werden.

Call/Put Spread

Bei einer Spread-Position kann eine Long-Optionsposition eine Short-Optionsposition einer Option der gleichen Art und des gleichen lieferbaren Basiswerts abdecken. Wenn die Long-Option verglichen mit der Short-Option tiefer im Geld ist (Debit Spread), wird der Wert der Long-Option bis zum Wert der Short-Option zur Abdeckung verwendet, ohne dass eine zusätzliche Margin erforderlich wird.

Wenn die Shortseite verglichen mit der Longseite tiefer im Geld ist (Credit Spread), wird der volle Wert der Long-Option zur Abdeckung verwendet, plus einer zusätzlichen Margin, entsprechend der Ausübungspreisdifferenz.

Hinweis: Um aus einer Spread-Position heraus zu handeln, empfiehlt es sich, zuerst die Shortseite, und erst dann die Longseite zu schliessen, um die hohe Sicherheitsleistung der Naked-Short-Optionsposition zu vermeiden. Da jedoch die Spread-Margin-Reservierung nicht ausreichend sein könnte für den zur Abdeckung benötigten Geldbetrag, um die Short-Optionsposition zurückzukaufen, kann ein Kunde sich in einer Zwangsposition finden, aus der heraus er nicht ohne die Bereitstellung zusätzlicher Mittel handeln kann.

Short Straddle/Strangle

Für Short Straddle/Strangle gelten andere Regeln als für Covered und Spread, da die Seiten des Short Straddle sich nicht gegenseitig abdecken können. Ein Short Straddle/Strangle verbindet einen Short Call mit einem Short Put. Da die Exposition von Short Call und Short Put in Bezug auf die Marktrichtung gegenteilig ist, ist nur die zusätzliche Margin der Seite mit der höchsten Sicherheitsleistung erforderlich.

Wenn die Callseite der Strangle Position zugewiesen wird, muss der Kunde die zugrunde liegende Aktie liefern. Umgekehrt gilt, wenn der Put zugewiesen wird, muss der Kunde die Lieferung der zugrunde liegende Aktie annehmen. Die Long-Aktie kann mit der verbleibenden Callseite des ursprünglichen Strangle kombiniert werden, was zu einem Covered Call führt.

Für bestimmte Instrumente, einschliesslich Aktienoptionen, wird eine Sicherheitsleistung verlangt, um potenzielle Verluste aus dem Halten einer Position in dem Instrument zu decken. Aktienoptionen werden als vollständige Premium-Optionen behandelt.

Vollständiges Premium-Beispiel:

Wenn ein Kunde eine Long-Position in einer vollständigen Premium-Option eröffnet, wird die entsprechende Prämie vom Barguthaben des Kunden abgebucht. Die offene Long-Optionsposition kann nur für Marginhandel genutzt werden, sofern dies gemäss den Margin-Reduktionsregelungen erlaubt ist.

Im folgenden Beispiel kauft ein Kunde einen Apple Inc. DEC 2013 530 Call bei 25 USD (Apple Inc.-Aktie handelt bei 529,85 USD). Eine Option entspricht 100 Anteilen, Kauf-/Verkaufskommissionen von 6,00 USD pro Lot und Börsengebühr von 0,30 USD. Bei einem Bargeldbestand von 10‘000,00 USD wird in seiner Kontoübersicht Folgendes angezeigt:

Zusammenfassung Bargeld und Positionen
Wert der Position1 * 25 * 100 Anteile =2‘500,00 USD
Nicht realisierter Gewinn/Verlust--
Schliessungskosten- 1* (6 USD + 0,30 USD) =- 6,30 USD
Nicht realisierter Wert der Positionen2‘493,70 USD
Bargeldbestand10‘000,00 USD
Nicht gebuchte Transaktionen- (2‘500 USD + 6,30 USD) =- 2‘506,30 USD
Kontowert9‘987,40 USD
Nicht als Sicherheit zum Marginhandel verfügbar- 1 * 25 * 100 Anteile =- 2‘500,00 USD
Für Marginanforderung verwendet--
Verfügbar für Marginhandel7‘487,40 USD

 

Im Falle einer vollständigen Premium-Option werden die nicht gebuchten Transaktionen in der Übernachtverarbeitung dem Bargeldbestand des Kunden gutgeschrieben. Am nächsten Tag, wenn der Optionsmarkt auf 41 USD (Kassa bei 556,50) gestiegen ist, wird in der Kontoübersicht Folgendes angezeigt:

Zusammenfassung Bargeld und Positionen
Wert der Position1 * 41 * 100 Anteile =4‘100.00 USD
Nicht realisierter Gewinn/Verlust--
Schliessungskosten- 1 * (6 USD + 0,30 USD) =- 6,30 USD
Nicht realisierter Wert der Positionen4‘093,70 USD
Bargeldbestand7‘493,70 USD
Nicht gebuchte Transaktionen--
Kontowert11‘587,40 USD
Nicht als Sicherheit zum Marginhandel verfügbar- 1 * 41 * 100 Anteile =- 4‘100,00 USD
Für Marginanforderung verwendet--
Verfügbar für Marginhandel7‘487,40 USD

Wert der Position: Erhöht aufgrund des höheren Optionspreises.

Nicht realisierter Wert der Positionen: Erhöht aufgrund des höheren Optionspreises.

Bargeldbestand: Reduziert um den Preis der Option. ‹Nicht gebuchte Transaktionen› belaufen sich nun auf Null.

Kontowert: Erhöht aufgrund des höheren Optionspreises.

Nicht als Sicherheit zum Marginhandel verfügbar : Erhöht aufgrund des neuen Wertes der Position.

Short-Option-Margin

Eine Short-Position in einer Kaufoption setzt den Inhaber dieser Position einer Übertragung aus, um die zugrunde liegenden Erlöse zu erzielen, wenn ein anderer Marktteilnehmer, der eine Long-Position hält, sein Optionsrecht ausübt. Die Verluste bei einer Short-Option können erheblich sein, wenn sich der Markt gegen die Position bewegt. Wir werden daher eine Premium-Margin erheben, um sicherzustellen, dass ein ausreichender Kontowert zur Verfügung steht, um die Short-Position zu schliessen, sowie eine zusätzliche Margin, um Übernachtverschiebungen des zugrunde liegenden Werts zu decken. Die Sicherheitsleistungen werden in Echtzeit auf Änderungen der Marktwerte überwacht. Ein Stop-Out kann ausgelöst werden, wenn die gesamte Sicherheitsleistung für alle Margin-Positionen das Margin-Call-Profil des Kunden überschreitet.

Die allgemeine Formel zur Berechnung der Sicherheitsleistung für Short-Optionen lautet:

  • Short-Option-Margin = Premium-Margin + zusätzliche Margin

Die Premium-Margin stellt sicher, dass die Short-Position in einer Kaufoption zu aktuellen Marktpreisen geschlossen werden kann und entspricht dem aktuellen Briefkurs, zu dem die Option während der Handelszeiten erworben werden kann. Die zusätzliche Margin dient zur Deckung von Kursänderungen des Basiswerts über Nacht, wenn die Optionsposition aufgrund begrenzter Handelszeiten nicht geschlossen werden kann.

Aktienoptionen

Bei Optionen auf Aktien entspricht die zusätzliche Margin einem Prozentsatz des zugrunde liegenden Referenzwerts abzüglich eines Abschlags für den Betrag, für den die Option ‹aus dem Geld› (OTM) ist.

  • Zusätzlicher Margin Call = Max (X% * zugrunde liegender Kassakurs) – OTM-Betrag, Y% * zugrunde liegender Kassakurs)
  • Zusätzlicher Margin Put = Max (X% * zugrunde liegender Kassakurs) – OTM-Betrag, Y% * Ausübungspreis)

Die Margin-Prozentsätze werden von Saxo Bank Schweiz festgelegt und können Änderungen unterliegen. Die tatsächlichen Werte können je nach Optionsvertrag variieren und sind in den Margin-Profilen konfigurierbar. Kunden können die anwendbaren Werte in den Handelsbedingungen des Vertrages einsehen.

Der OTM-Betrag für Call-Optionen beträgt:

  • Max (0, Optionsausübungspreis – zugrunde liegender Kassakurs)

Der OTM-Betrag für Verkaufsoptionen beträgt:

  • Max (0, zugrunde liegender Kassakurs – Optionsausübungspreis)

Um den Währungsbetrag zu ermitteln, müssen die erworbenen Werte mit der Handelseinheit (100 Anteile) multipliziert werden.

Beispiel:

Nehmen wir an, dass FORM auf Apple-Aktien eine Margin X von 15% und eine Margin Y von 10% angewendet hat.

Ein Kunde leerverkauft einen Apple DEC 2013 535 Call bei 1,90 USD (Apple-Aktie bei 523,74 USD). Der Zahlenwert der Option ist 100 Anteile. Der OTM-Betrag beträgt 11,26 Aktienpunkte (535 – 523,74), was zu einer zusätzlichen Margin von 67,30 Aktienpunkten (6‘730 USD) führt. In der Kontoübersicht wird die Premium-Margin vom Wert der Position abgezogen:

Zusammenfassung Bargeld und Positionen
Wert der Position- 1 * 1,90 USD * 100 Anteile =- 190,00 USD
Nicht realisierter Gewinn/Verlust--
Schliessungskosten- (6 + 0,30 USD) =- 6,30 USD
Nicht realisierter Wert der Positionen- 196,30 USD
Bargeldbestand10‘000,00 USD
Nicht gebuchte Transaktionen190 USD - (6 USD + 0,30 USD) =183,70 USD
Kontowert9‘987,40 USD
Nicht als Sicherheit zum Marginhandel verfügbar--
Für Marginanforderung verwendet- 100 Anteile * ((0,15 USD * 523,74) – 11,26)- 6‘730,00 USD
Verfügbar für Marginhandel3‘257,40 USD

Kapitalmassnahmen für Aktien können alle Optionen betreffen, die für diese Aktien notiert sind. Es kann möglich sein, dass die Aktienoptionskontrakte angepasst werden müssen, damit der Wert einer Position einer solchen Option vor und nach der Kapitalmassnahme gleich bleibt.

Definitionen

„Kapitalmassnahmen” sind Ereignisse im Unternehmen, die sich auf den Aktienpreis / Menge der ausgegebenen Aktien des jeweiligen Unternehmens auswirken können. Kapitalmassnahmen sind beispielsweise die Emission von Aktien, Fusionen, Umwandlungen, Aktiensplits, Abverkäufe und Dividenden;

„Ex-Date” ist das Wirksamkeitsdatum der Kapitalmassnahme, d. h. das Datum, an bzw. nach dem ein Wertpapier ohne die davor deklarierte Dividende oder Verteilung gehandelt wird.

Handelsgeschäfte zwischen Saxo Bank und dem Kunden

Zugrunde liegenden Aktien können von Kapitalmassnahmen betroffen sein. Infolge einer Kapitalmassnahme kann eine Anpassung des Aktienoptionsvertrags notwendig werden. Die verschiedenen Börsen gehen unterschiedlich mit Kapitalmassnahmen um. Die Optionsbörse wird von Fall zu Fall entscheiden, wie eine Kapitalmassnahme den Optionskontrakt und Positionen auf den Optionskontrakten beeinflusst.

Die zwei gängigen Methoden zur Anpassung sind die „Ratio-Methode“ und die „Paket-Methode“. Die Saxo Bank wird der Börsenmitteilung in Bezug auf die Anwendung der Anpassung der Optionsreihe und der Kundenpositionen folgen. Die Saxo Bank behält sich jedoch das Recht vor, offene Kundenpositionen vor einer Optionsanpassung vor dem Ex-Date auszuschliessen, wenn eine Anpassung infolge einer Kapitalmassnahme nicht von Saxo Bank unterstützt wird.

Ein Beispiel ist, wenn ein lieferbarer Basiswert für den Aktienoptionskontrakt einen Korb aus Wertpapieren und Bargeld-Komponenten darstellt. Insbesondere für Spin-Offs und Abspaltungen, kann die Kapitalmassnahme in einem Korb lieferbarer Leistungen resultieren, bei dem der ursprüngliche Optionskontrakt in einer Anzahl lieferbarer Komponenten ansiedeln würde. Die Optionskontrakte selbst müssen im Falle dieser Methode nicht angepasst werden, stattdessen wird der lieferbare Basiswert neu definiert. Wann immer der lieferbare Basiswert neu definiert wird, gleich ob als Korb/Paket mit mehreren Komponenten oder ein Verhältnis der zugrunde liegenden Aktien, wird die Saxo Bank diese Handlung nicht unterstützen und alle offenen Kundenpositionen ausschliessen.

Um mehr über Kapitalmassnahmen, zu erfahren, besuchen Sie bitte den Online-Kurs des Options Industry Council:

http://education.optionseducation.org/oic_courses/OIC320C/stockSplits_01.html

Holders of a long position in American Style options can exercise the option any time prior to expiry, except on the last trading day. To exercise a long option position, an exercise request can be entered in the trading application; in the "Account Summary".

When the exercise request is entered, the option position is closed at price 0 and a position in the underlying instrument is created at the strike price. This happens instantly.

Clients should always consider closing the option position in the market and acquiring the underlying instrument separately. Often the market value of the option exceeds the unrealized profit from opening the underlying position at the strike price.

Currency options on CME are not allowed to be exercised out of the money, hence these requests will be cancelled once encountered.

Bereit für den ersten Trade?

Eröffnen Sie jetzt digital ein Saxo Bank Konto - ganz ohne Papier!

Saxo Bank (Schweiz) AG
Beethovenstrasse 33
CH-8002
Zürich
Schweiz

Schweiz

Wertschriftenhandel birgt Risiken. Die Verluste können die Einlagen auf Margin-Produkten übersteigen. Sie sollten verstehen wie unsere Produkte funktionieren und welche Risiken mit diesen einhergehen. Weiter sollten Sie abwägen, ob Sie es sich leisten können, ein hohes Risiko einzugehen Ihr Geld zu verlieren. Um Ihnen das Verständnis der mit den entsprechenden Produkten verbundenen Risiken zu erleichtern, haben wir eine Reihe von «Key Information Documents» (KIDs) zusammengestellt, in denen die mit jedem Produkt verbundenen Risiken und Chancen aufgeführt sind. Auf die KIDs kann hier oder über die Handelsplattform zugegriffen werden. Bitte beachten Sie, dass der vollständige Prospekt kostenlos über die Saxo Bank (Switzerland) Ltd. oder den Emittenten bezogen werden kann.

Auf diese Website kann weltweit zugegriffen werden. Die Informationen auf der Website beziehen sich jedoch auf die Saxo Bank (Schweiz) Ltd. Alle Kunden werden direkt mit der Saxo Bank (Schweiz) Ltd. zusammenarbeiten und alle Kundenvereinbarungen werden mit der Saxo Bank (Schweiz) Ltd. geschlossen und somit schweizerischem Recht unterstellt.

Der Inhalt dieser Website stellt Marketingmaterial dar und wurde keiner Aufsichtsbehörde gemeldet oder übermittelt.

Sofern Sie mit der Saxo Bank (Schweiz) AG Kontakt aufnehmen oder diese Webseite besuchen, nehmen Sie zur Kenntnis und akzeptieren, dass sämtliche Daten, welche Sie über diese Webseite, per Telefon oder durch ein anderes Kommunikationsmittel (z.B. E-Mail) der Saxo Bank (Schweiz) AG übermitteln, erfasst bzw. aufgezeichnet werden können, an andere Gesellschaften der Saxo Bank Gruppe oder Dritte in der Schweiz oder im Ausland übertragen und von diesen oder der Saxo Bank (Schweiz) AG gespeichert oder anderweitig verarbeitet werden können. Sie befreien diesbezüglich die Saxo Bank (Schweiz) AG von ihren Verpflichtungen aus dem schweizerischen Bank- und Wertpapierhändlergeheimnis, und soweit gesetzlich zulässig, aus den Datenschutzgesetzen sowie anderen Gesetzen und Verpflichtungen zum Schutz der Privatsphäre. Die Saxo Bank (Schweiz) AG hat angemessene technische und organisatorische Vorkehrungen getroffen, um diese Daten vor der unbefugten Verarbeitung und Offenlegung zu schützen und einen angemessenen Schutz dieser Daten zu gewährleisten.

Apple, iPad und iPhone sind Marken von Apple Inc., eingetragen in den USA und anderen Ländern. App Store ist eine Dienstleistungsmarke von Apple Inc.