Financial Glossary - Q to T

The Financial Glossary has been developed to give quick access to definitions of terms and concepts used in the foreign exchange, money, equity, commodity and debt markets.

R

Rendite

Der Anstieg des Aktienkurses eines Unternehmens zuzüglich der für jede Aktie vor einem Jahr ausgeschütteten Dividende.

Risikodeckung

Prozentsatz der Risikoengagements, der mit für Margins verfügbaren Mitteln gedeckt ist.

Risikomanagement

Risikomanagement bezieht sich auf Massnahmen, die darauf abzielen, den bekannten oder vorhersehbaren

Verlauf einer Gewinn- oder Verlustentwicklung zu kontrollieren.
Der Risikomanagementprozess besteht aus mehreren Etappen: lückenlose Erfassung und Analyse des eigenen

Geschäfts sowie der damit verbundenen Risiken, die abgesichert werden müssen, um den Wert dieses 

Geschäfts zu schützen.
Dann sollte bewertet werden, welche Variablen sich auf das Geschäft auswirken können und wie es am besten vor unwillkommenen Ereignissen geschützt werden kann.

Risikomanagement kann einfach bedeuten, Stop-Loss-Orders zur Vermeidung hoher Verluste zu platzieren.

Etwas komplexer wird es, wenn Sie Absicherungspositionen mit Optionen aufbauen. Eine weitere Möglichkeit ist die Diversifikation des Portfolios, womit Sie verhindern, dass sich Ihre Risiken zu stark auf eine einzige Branche oder ein einziges Finanzinstrument konzentrieren.

Darüber hinaus muss das bevorzugte Risikoprofil beachtet werden, d.h. ob man Risiken scheut oder eine relativ aggressive Strategie verfolgt. Hierzu gehört auch die Entscheidung, welche  Instrumente für das Risikomanagement verwendet werden und ob eine natürliche Absicherung (Natural Hedge) angewendet werden kann.

Eine Risikomanagementstrategie sollte regelmässig auf ihre Effizienz und Kosten überprüft werden.

Risk Reversal

Gleichzeitiger Kauf eines Aus-dem-Geld-Calls (Puts) und Verkauf eines Aus-dem-Geld-Puts (Calls), in der Regel ohne Vorabprämie.

Die ge- und verkauften Optionen weisen dieselbe fiktive Grösse und zuvor festgelegte Fälligkeit auf, wobei die Deltas in der Regel bei 25% liegen.

Dem Black-Scholes-Modell zufolge sollten der Kauf und Verkauf von Optionen mit vergleichbaren Deltas (und damit von aus dem Geld liegenden Termingeschäften) einem Nullsummenspiel gleichkommen. In der

Praxis zieht der Markt eine Seite der anderen vor.
In erster Linie unterscheiden sich aus dem Geld liegende Puts und Calls mit gleichem Ausübungspreis und Fälligkeitsdatum durch ihre impliziten Volatilitäten. Dies führt zu einem Kostenunterschied zwischen den beiden Seiten, der in der Regel als Risk Reversal Spread bezeichnet wird.

Dieser Spread spiegelt die Wahrnehmung des Marktes wider, dass die  Wahrscheinlichkeitsverteilung für die beiden Kontrakte nicht symmetrisch ist, sondern in Richtung der einen Seite verzerrt ist.

Dies kann auch damit interpretiert werden, dass die implizite Volatilität mit dem Kassakurs korreliert, was im Rahmen des Black-Scholes-Modells nicht möglich ist.

Rollover

Wird eine Devisenkassaposition am Ende des Werktages vor ihrem Valutadatum gehalten, wird sie auf

Tom/Next-Basis in ein neues Valutadatum gerollt.
Aufgrund des Rollovers unterliegen die Positionen einer Swap-Gebühr oder einem Kredit basierend auf den LIBOR/LIBID-Sätzen der beiden gehandelten Währungen, zuzüglich eines Aufschlags von +/- 0.25% (für Privatkonten) und einer Zinskomponente für nicht realisierte Gewinne/Verluste der Position.

Round turn

Die Kommission deckt sowohl die Eröffnung als auch die Schliessung einer Position.
Die Alternative ist eine Half-Turn-Kommission, die pro Trade erhoben wird (d.h. für den Kauf und für den Verkauf).

Rückgang

Rückgang des Werts eines Finanzinstruments.

S
  • Sekundärorder

Sekundärorders einer gekoppelten Dreiecks- oder If-Done-Order werden erst dann zu aktiven Marktorder(s), wenn die Primärorder ausgeführt wurde.

Sekundärwährung

Bezeichnet im Devisenhandel die Währung, mit der ein Anleger beim Handel bezahlt oder die er erhält.
Beispiel: Bei EUR/USD ist die variable Währung der US-Dollar, so dass eine EUR-Einheit einem variablen

USD-Betrag entspricht.
Wenn Sie EUR kaufen, bezahlen Sie in USD, wenn Sie EUR verkaufen, erhalten Sie USD.
Die andere Währung (EUR im obigen Beispiel) wird Basiswährung genannt.

Sicherungsgeschäft (Hedge)

Ein Sicherungsgeschäft ist ein Instrument, um das Risiko eines Anlageverlustes zu begrenzen. Beispiel:

Ein Anleger mit hohen nicht-realisierten Gewinnen in einer physischen Aktie oder in Aktienoptionen kann einen CFD für diese Aktie verkaufen, um seine Gewinne abzusichern. Das Sicherungsgeschäft garantiert in diesem Fall zwar den Gewinn, verhindert aber gleichzeitig eine weitere Erhöhung dieses Gewinns. Das heisst, Sie begrenzen mit einem Sicherungsgeschäft Ihre Gewinne wie auch Ihre Verluste.

Slave-Order

Eine If-Done-Order, die aus zwei Orders besteht:

  • einer Primärorder, die ausgeführt wird, sobald die Marktbedingungen dies erlauben,
  • und einer Sekundärorder, die nur dann ausgelöst wird, wenn die erste Order ausgeführt wurde.

Sonstige Sicherheiten

Instrumente, die nicht online gehandelt werden können. Beispiel: Anleihen und sonstige Bestände, die von einer anderen Bank überwiesen wurden.

Spekulativ

Kauf und Verkauf ohne geschäftliche Motive, mit der alleinigen Absicht, einen Gewinn zu erzielen.

Spread (in Indexpunkten)

  • Differenz zwischen dem Geldkurs, zu dem das gehandelte Instrument verkauft, und dem Briefkurs, zu dem es gekauft werden kann.

Statusleiste

Bereich im unteren Teil des Plattform-Arbeitsplatzes und vieler Handelsmodule, indem  Systemmeldungen und Statusinformationen angezeigt werden.

Stop

Eine Stop-Kauforder ist eine Order für den Kauf zu einem bestimmten, über dem aktuellen Marktkurs liegenden Kurs, während eine Stop-Verkaufsorder einer Order für den Verkauf zu einem Kurs entspricht, der unter dem aktuellen Marktkurs liegt.

Trader arbeiten häufig mit Stop-Loss-Orders, d.h. sie platzieren Stop-Orders über oder unter dem aktuellen Marktkurs, je nachdem, ob sie long oder short gehen wollen.

Diese Orders werden ausgelöst, wenn der Marktkurs den festgelegten Kurs erreicht. Damit vermeiden

Trader weitere Verluste für ihre Positionen.
Stop-Orders können aufgrund der Marktschwankungen nicht immer exakt zu dem Kurs ausgeführt werden, den Sie für die Order festgelegt haben.

Stop-Bei-Brief-Order

Stop-bei-Brief-Orders kommen in der Regel für den Verkauf eines bestimmten Instruments in einem fallenden Markt zum Einsatz. Besteht für das angegebene Kursniveau tatsächlich ein Angebot am Markt, wird die Order zu dem von der Bank nachgefragten Kurs ausgeführt.

Beispiel: Wenn Sie USD/JPY 132.00 mit einem Stop-bei-Brief bei 131.50 gekauft haben, wird Ihre

Position geschlossen (USD/JPY wird verkauft), wenn der Briefkurs die 131.50-Marke erreicht oder durchbricht (d.h. wenn 131.50 angeboten wird).

Wir empfehlen die Verwendung von Stop-bei-Brief-Orders nur zum Verkauf von Devisenpositionen.
Beim Kauf von Devisenpositionen durch Stop-bei-Brief-Orders kann es sein, dass Positionen verfrüht glattgestellt werden, wenn ein Marktereignis eine vorübergehende Erweiterung des Geld-/Briefkurses bewirkt.

Stop-Bei-Geld-Order

Stop-bei-Geld-Orders kommen in der Regel für den Kauf eines bestimmten Instruments in einem steigenden

Markt zum Einsatz. Besteht für das angegebene Kursniveau tatsächlich eine Nachfrage am Markt, wird die

Order zu dem von der Bank angebotenen Kurs ausgeführt.
Beispiel: Wenn Sie GBP/USD zu 1.4280 mit einem Stop-bei-Geld bei 1.4330 verkauft haben, wird die

Position geschlossen (GBP/USD wird gekauft), wenn der Geldkurs die 1.4330-Marke erreicht oder durchbricht.

Wir empfehlen die Verwendung von Stop-bei-Geld-Orders nur zum Kauf von Devisenpositionen.
Beim Verkauf von Devisenpositionen durch Stop-bei-Geld-Orders kann es sein, dass Positionen verfrüht glattgestellt werden, wenn ein Marktereignis eine vorübergehende Erweiterung des Geld-/Briefkurses bewirkt.

Stop-Limit-Order (Futures)

Im Futures-Handel ist eine Stop-Limit-Order eine Variante der Stop-Order mit einem höheren/niedrigeren

Limit, damit der Handel im Falle zu stark sinkender/steigender Kurse vor der Orderausführung ausgesetzt wird. Dies beschränkt den Handel auf eine festgelegte Kursspanne.

Stop-Loss-Order

Stop-Loss-Orders sind Stop-Orders, um Positionen zu schliessen und sich vor Handelsverlusten zu schützen.
Wird eine Stop-Order ausgeführt, wird sie zu einer Marktorder und schnellstmöglich zum bestmöglichen auf dem Markt verfügbaren Preis ausgeführt.

Bitte beachten Sie, dass sich dieser Kurs von dem Kurs unterscheiden kann, den Sie für die Order festgelegt haben.

Stop-Order

Stop-Orders werden in der Regel eingesetzt, um Positionen zu schliessen und sich vor Handelsverlusten zu schützen.

Stop-Sell-Orders werden unter dem aktuellen Marktkurs platziert und ausgeführt, wenn der Geldkurs das festgelegte Kursniveau erreicht oder unterschreitet.

Stop-Buy-Orders werden über dem aktuellen Marktkurs platziert und ausgeführt, wenn der Briefkurs das festgelegte Kursniveau berührt oder überschreitet.

Wird der Geldkurs für Verkaufsorders (oder der Briefkurs für Kauforders) erreicht oder durchbrochen, wird die Order zu einer Marktorder und sofort zum erzielbaren Marktkurs ausgeführt.

Bitte beachten Sie, dass sich dieser Kurs von dem Kurs unterscheiden kann, den Sie für die Order festgelegt haben.
Bei Futures wird die Order je nach Angebot im Markt ausgeführt, und falls nur ein Teil des gesamten

Volumens zum gewünschten Preis ausgeführt werden kann, verbleibt eine dem Restbetrag entsprechende

Limit-Order offen.
Bei CFDs wird die Order vollständig ausgeführt, wenn es im Markt genügend entsprechende Angebote gibt.

Bei einer Teilausführung bleibt der Rest der Order als Order offen.

Bei Vertragsoptionen kann Saxo Bank eine Stop Order aufgrund der für diesen Markt geltenden Beschränkungen nur dann ausführen, wenn ein gehandelter Preis im Markt vorhanden ist. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Stop Orders für Vertragsoptionen nicht empfehlenswert.

Stop-Order (Devisenmarkt)

Devisen-Stop-Orders werden in der Regel eingesetzt, um Positionen zu schliessen und Verluste zu begrenzen, wenn sich der Markt  gegen eine offene Position bewegt.

Stop-Sell-Orders werden unter dem aktuellen Marktkurs platziert und ausgeführt, wenn der Geldkurs das festgelegte Kursniveau erreicht oder unterschreitet.

Stop-Buy-Orders werden über dem aktuellen Marktkurs platziert und ausgeführt, wenn der Briefkurs das festgelegte Kursniveau berührt oder überschreitet.

Straight-Through-Processing (STP)

Verfahren, bei dem Ihre Order direkt an die Börse weitergeleitet wird.

Strike-Preis (Ausübungspreis)

Der für einen Optionskontrakt festgelegte Kurs eines Finanzinstruments.

Der angegebene Kurs beeinflusst (zusammen mit anderen Faktoren wie der Laufzeit der Option und der Marktvolatilität) den Preis des Optionskontrakts.

Swap

Order, um ein Kassageschäft (z.B. Kauf) mit einem Deviseninstrument durchzuführen und das Gegengeschäft (z.B. Verkauf) an einem späteren Termin zu einem festen Preis vorzunehmen.

Fällt die erste Transaktion auf ein Datum in der Zukunft, entspricht die Transaktion einem Forward-Forward-Vertrag. Weitere Variationen sind Overnight- und Tomorrow/Next-Day-Swaps.

Swap-Preis

Kursanpassung, die auf den Eröffnungspreis einer Position aufgeschlagen wird, damit eine Devisenposition über den ursprünglichen Valutatag hinaus verlängert wird.

Er ergibt sich aus der Zinsdifferenz zwischen den beiden Handelswährungen und kann für Sie von Vor- oder Nachteil sein.

Symbol

Auch als Tickersymbol/Börsenkürzel bezeichnet.

Symbol besteht aus einer Buchstabenkombination, mit der ein gehandeltes Instrument eindeutig identifizierbar ist. 

Beispiel: Für das Deviseninstrument Dollar-Yen wird das Symbol USD/JPY verwendet.

Ein Beispiel für ein CFD-Symbol ist VOLVb:xome.

Ein Beispiel für ein Futures-Symbol ist JYZ5.

Ein Beispiel für ein Aktiensymbol ist MAERSKa:xcse.

T

Theta

Beschreibt die Veränderung des theoretischen Werts einer Option im zeitlichen Verlauf.
Die Wertveränderung ergibt sich aus der Reduzierung der Zeit bis zum Verfall und somit aus der Verkürzung ihrer Restlaufzeit.

Oder:
Eine Annäherung an den Kursrückgang einer Option in einem Zeitraum, sofern alle anderen Grössen konstant bleiben.

In der Regel wird das Theta auf täglicher Basis angegeben. Beispiel: Wenn der Preis eines Calls USD 3.00 und sein Theta 0.10 beträgt, würde sich der Preis dieses Calls bei ansonsten konstanten Grössen einen Tag später auf USD 2.90 (USD 3.00 - (0.10 x 1)) belaufen.

Das durch ein mathematisches Modell generierte Theta hängt vom Aktienkurs, dem Ausübungspreis (Strike), der Volatilität, den Zinssätzen, den Dividenden und der Restlaufzeit ab.

Trailing Stop

Eine Trailing-Stop-Order ist eine Stop-Order, deren Auslösekurs sich entsprechend dem Kassakurs ändert.

Wenn der Markt steigt, wird der Stop-Kurs (bei Long-Positionen) in dem durch den Benutzer festgelegten Verhältnis nachgezogen. Sinken die Kurse jedoch, bleibt der Stop-Kurs unverändert.

Mit diesem Typ von Stop-Order können Anleger ein Limit für den grösstmöglichen Verlust festlegen, ohne dabei das Gewinnpotenzial einzuschränken.

Stop-Orders verringern zudem die Notwendigkeit, ständig die Marktkurse für offene Positionen zu beobachten.

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