Financial Glossary - A to D

A

Abwertung

Rückgang des Kurses oder Wertes eines Finanzinstruments.

Aktien

Finanzinstrumente, die ein Teileigentum an einem Unternehmen verbriefen.

Aktivitätsprotokoll

Protokolle aller Ihrer SaxoTrader-Aktivitäten einschliesslich Details von Trades, Orders, Kursanfragen, Chatdialogen, Systemmeldungen und, bei Simulationskonten, Kontorücksetzungen.

Am Geld (At The Money, ATM)

Eine Option ist „at the money“ oder am Geld, wenn ihr Ausübungspreis (Marktpreis) und der Basiswert identisch oder nahezu gleich sind.

Amerikanische Option

Optionen, die jederzeit am oder vor dem Verfallsdatum ausgeübt werden können.

Analyse

Untersuchung und Analyse historischer Kursdaten, um künftige Kursbewegungen eines Finanzinstruments zu antizipieren.

Angebotskurs (Briefkurs)

Kurs, zu dem Sie ein bestimmtes Finanzinstrument kaufen können.

Im Devisenhandel ist der Briefkurs der Kurs, zu dem Sie die Handels-/Basiswährung (die an erster Stelle steht) kaufen können, indem Sie die Kurswährung des Währungspaars (die an zweiter Stelle steht) verkaufen.

Wenn Sie zum Beispiel EUR/USD 100‘000 kaufen, dann kaufen Sie 100‘000 Euro für US-Dollar.

Ansicht

Ansicht ist ein spezifischer Begriff von Saxo Bank für die einzelnen Registerkarten auf dem Arbeitsplatz. Sie umfasst sowohl Handels- als auch Informationsmodule.

Sie können Ansichten hinzufügen, ändern oder löschen und individuell an Ihre Anforderungen anpassen.

Beispiel: Sie möchten eine Ansicht für den Handel spezifischer Instrumente wie Dollar/Yen anlegen, die Chart-, Handels- und Analysemodule nur für Dollar/Yen enthält.

Zudem empfiehlt es sich, eine separate Ansicht für Ihre Kontozusammenfassung anzulegen. Auf der Plattform finden Sie eine Reihe von bereits vorkonfigurierten Standardansichten, damit Sie rasch starten können.

Anteile

Auch: Aktien

Finanzinstrumente, die Teileigentum an einem Unternehmen verbriefen. Sie werden auch als Aktien bezeichnet.

Arbeitsplatz

Arbeitsplatz bezieht sich auf das gesamte Plattform-Layout, einschliesslich der sogenannten „Ansichten“, der Handelsmodule innerhalb der Ansichten sowie individuelle Moduleinstellungen. Auf der Plattform können Sie eine beliebige Anzahl von Arbeitsplätzen als separate Dateien abspeichern (.cs2-Dateien).

Sie können nicht nur das aktuelle Arbeitsplatz-Layout, sondern auch eine Arbeitsplatzvorlage (.cst-Dateien), d.h. ein Basis-Layout, abspeichern, das Sie immer dann laden können, wenn Sie Änderungen Ihres Arbeitsplatzes rückgängig machen möchten.

Ask

Eine Limit-Verkaufsorder zum aktuellen Briefkurs (Ask).

At The Money (ATM) forward strike

Der ATM Forward Strike einer Option entspricht dem Ausübungspreis des entsprechenden Outright-Terminkurses an einem bestimmten Datum in der Zukunft und wird anhand von Zinsunterschieden berechnet.

Aufwertung

Anstieg des Kurses oder Wertes eines Finanzinstruments.

Aus dem Geld

Eine Option, die keinen inneren Wert besitzt.
Eine Option, die aus dem Geld ist, verfällt wertlos.
Bei einer Option, die aus dem Geld ist, kann es sich um eine Kaufoption, deren Ausübungspreis über dem aktuellen Marktniveau liegt, oder um eine Verkaufsoption, deren Ausübungspreis unter dem aktuellen Marktniveau liegt, handeln.

Ausserbörslicher Handel (Over the Counter, OTC)

Eine Finanztransaktion zwischen zwei Parteien, die nicht über die Börse abgewickelt wird.

Beispiel: Ein nicht an einer Börse gehandeltes Wertpapier wird als OTC-Wertpapier bezeichnet. Am OTC-Markt werden Rohstoffe und Finanzinstrumente direkt zwischen zwei Parteien gehandelt, z.B. zwischen einer Investmentbank und einem Kunden.

Er unterscheidet sich vom Börsenhandel, da Börsen offene Märkte sind.

Over-the-Counter-Produkte können auf einzelne Kunden zugeschnitten sein, während an Börsen nur standardisierte Kontrakte gehandelt werden.

Inzwischen ist für Devisen und Devisenoptionen ein grosser OTC-Markt entstanden.

Ausübung

Eine Option wird ausgeübt, wenn das Recht auf den Kauf des Basiswerts wahrgenommen wird oder dieser zu dem im Optionskontrakt vereinbarten Preis verkauft wird.

Automatische Orderausführung

Die Höchstmenge des Finanzinstruments, die automatisch handelbar ist, bevor eine manuelle Bestätigung durch einen Händler („Life Price“) erforderlich ist. In volatilen Marktphasen kann die automatische Handelsausführung unterbrochen sein.

B

Bär

Trader, die auf fallende Kurse setzen, werden als Bären bezeichnet. Ein Bärenmarkt (engl.: Bear Market) ist von sinkenden Kursen gekennzeichnet; ein Markt gilt als Bärenmarkt, wenn die Kurse über einen längeren Zeitraum hinweg um 20% oder mehr eingebrochen sind.

Balkendiagramm

Grafische Darstellung der Kursbewegung eines Finanzinstruments, die in der Regel die Eröffnungs-, Höchst- und Tiefst- sowie Schlusskurse für einen bestimmten Zeitraum beschreibt.

Basiswährung

Die vom Anleger im Devisenhandel gekaufte oder verkaufte Währung. Beispiel: bei EUR/USD ist die Basiswährung der EUR, d.h. der Wert einer EUR-Einheit entspricht einem variablen USD-Betrag. Wenn Sie EUR kaufen, bezahlen Sie mit USD, und wenn Sie EUR verkaufen, erhalten Sie USD. Die Währung auf der Gegenseite (in diesem Beispiel USD) wird als Gegenwährung bezeichnet.

Basiswert

Der Vermögenswert (Instrument, Index oder Referenzzinssatz), der dem Optionsderivat zugrunde liegt.

Black-Scholes-Modell

Formel zur Untersuchung von Preisschwankungen von Finanzinstrumenten im zeitlichen Verlauf. Sie wird häufig verwendet, um das Kursniveau europäischer Kaufoptionen zu bestimmen. Die Formel berücksichtigt die Einflussfaktoren für den Kurs einer Kaufoption, einschliesslich des Kurses des Basiswerts, des Ausübungspreises der Option, des Zinssatzes und der Zeit bis zum Verfall der Option.

Börse

Markt, auf dem Wertpapiere, Optionen, Futures und/oder Rohstoffe gehandelt werden.

Brief kaufen

Eine Limit-Kauforder zum aktuellen (Ask-)Briefkurs.

Briefkurs

Auch: Ask oder Angebotskurs
Der niedrigste Kurs, den ein Verkäufer für ein Finanzinstrument zu akzeptieren bereit ist. Im Devisenhandel ist der Briefkurs der Kurs, zu dem Sie die Handels-/Basiswährung  (die an erster Stelle steht) kaufen können, indem Sie die Kurswährung des Währungspaars (die an zweiter Stelle steht) verkaufen. Wenn Sie zum Beispiel EUR/USD 100‘000 kaufen, dann kaufen Sie 100‘000 Euro für US-Dollar.

Buchungsdatum

Trader, die auf steigende Kurse setzen, werden als Bullen bezeichnet. Ein Bullenmarkt ist von steigenden Kursen gekennzeichnet. Ein Markt gilt als Bullenmarkt, wenn die Kurse entweder von einem Tiefpunkt oder über einen längeren Zeitraum hinweg 20% oder mehr gestiegen sind.

C

Call option

Eine Call-Option kann ge- oder verkauft werden.

Durch den Kauf einer Call-Option sind Sie berechtigt, aber nicht verpflichtet, den Basiswert am vereinbarten Verfallsdatum zum vereinbarten Ausübungspreis zu kaufen (europäische Option).

Der Verkauf einer Call-Option verpflichtet Sie, den Basiswert am vereinbarten Verfallsdatum zum vereinbarten Ausübungspreis zu verkaufen (europäische Option).

CFD-Finanzierung

Wenn Sie einen CFD (Differenzkontrakt) halten, verpflichten Sie sich, die Differenz zwischen dem Preis bei Eröffnung der Position und dem Preis bei Schliessung der Position zu zahlen. Bei Eröffnung der Position ist keine Vorauszahlung zu leisten, aber es fallen Finanzierungskosten an. Umgekehrt erhalten Sie für eine Shortposition eine Zinsgutschrift/-zahlung.

Closing-Kurs

Kurs, zu dem eine Position glattgestellt wurde. Er ist vom Eröffnungskurs unabhängig und entspricht dem Handelskurs.

Contract for Difference (CFD) (Differenzkontrakt)

Ein CFD ist eine Vereinbarung in Form eines Terminkontrakts, bei dem anstelle einer Lieferung physischer Waren oder Wertpapiere ein Barausgleich der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis vorgesehen ist. Der CFD-Kurs verhält sich gleich wie der zugrunde liegende Aktienkurs. Der CFD-Handel bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem traditionellen Aktienhandel. So werden sie auf Margin-Basis gehandelt und direkt mit der Gegenpartei abgewickelt, sodass nicht wie an der Börse auf die Ausführung der Order gewartet werden muss.

D

Day order (DO)

Order, die bis zum Tagesschluss gültig ist. Wird Sie bis dahin nicht ausgeführt, wird sie storniert.
Für Devisen ist der Tagesschluss um 22:00 GMT an dem Tag, an dem die Order platziert wird.
Für CFDs und Aktien entspricht der Tagesschluss dem Handelsschluss an der Börse, an der sie gehandelt werden.

Delta

Bei Devisenoptionen bedeutet ein Delta von beispielsweise 25 ein Engagement in der zugrunde liegenden Kassaposition von 25%. Das heisst, eine Kassaposition, die 25% des Nominalwerts der Option entspricht. Eine Option mit einem ursprünglichen Delta von 25 wird mit 25%-iger Wahrscheinlichkeit im Geld ausgeübt werden. Mathematisch kann Delta als ein Verhältnis beschrieben werden, das die Kursänderung des zugrunde liegenden Vermögenswerts mit der entsprechenden Veränderung des Kurses eines Derivats vergleicht.

Derivat

Finanzinstrumente, die von einem anderen Titel abgeleitet werden. Beispiel: CFDs sind Derivate von physischen Aktien.
Devisenhandel
Devisenhandel ist ein alternativer Ausdruck für Forex-Trading, FX-Trading und Foreign-Exchange-Trading. Saxo Bank ist Anbieter einer Online-Devisenhandelsplattform.

Devisenhandel

Als Devisenhandel bezeichnet man den Handel mit Währungen. Devisenhandel wird in Anlehnung ans Englische auch als Forex-Trading oder FX-Trading bezeichnet. Saxo Bank ist Anbieter einer Online-Devisenhandelsplattform und der dazugehörigen Software.

Direkter Marktzugang (DMA)

Direkte Beteiligung an dem von einer Börse geführten Orderbuch. Das Orderbuch enthält Kauf- und Verkaufsorders für ein Wertpapier und dient der Ermittlung des aktuellen Geld-/Briefkurses des Marktes.

Dividende

Ein Teil des Gewinns eines Unternehmens, der auf Beschluss des Vorstands an eine bestimmte Kategorie von Aktionären ausgeschüttet wird. Eine Aktie mit einer jährlichen Dividende von USD 1, die für USD 100 pro Aktie verkauft wird, weist eine Dividendenrendite von 1% für den Anleger auf.

Downtick

Transaktion an einer Börse, die zu einem geringeren Preis als die vorherige Transaktion erfolgt. An vielen Börsen gilt eine Uptick-Regel, der zufolge eine Aktie nur dann verkauft werden kann, wenn der Aktienkurs höher ist als der letzte Abschlusskurs. Dadurch soll verhindert werden, dass Trader, die Leerverkäufe tätigen möchten, Markteinbrüche mit Dominoeffekten auslösen. An anderen Börsen gelten sogenannte Tick-Test-Regeln, die im Wesentlichen der Uptick-Regel entsprechen, wobei der Abschlusskurs bei Leerverkäufen nicht unbedingt höher, sondern auch gleich hoch wie der letzte Abschlusskurs sein kann, falls dieser letzte Abschlusskurs höher war als der vorangegangene. Diese Regel wird als Zero-Uptick oder Zero-Plus-Tick bezeichnet. CFDs sind insofern vorteilhaft für Trader, die an Leerverkäufen interessiert sind, als für CFDs keine Uptick- oder Tick-Test-Regeln gelten.

Durchbruch

Wenn der Kurs eines Finanzinstruments beim Trading ein festgelegtes Niveau durchbricht. Beispiel: Ist der Ausführungskurs für eine Limit-Kauforder auf 100 festgelegt, und sinkt der Kurs von 105 auf 95, ist das Kurslimit von 100 durchbrochen worden. Die Order wird zu einer Marktorder und schnellstmöglich ausgeführt.

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